Sei das treibolz

Sei das treibolz

Ich sitze am Strand und schaue auf die Ostsee. Heute ist der Wind besonders stark und pustet förmlich den Hut von meinem Kopf. Einige Möwen lassen sich vom Wind tragen, aber sie sind es nicht, die meine Aufmerksamkeit haben.

Ich schaue fasziniert auf die Wellen. Das wiederkehrende Geräusch, das sie machen, löst eine Entspannung aus, die sonst kein anderes Geräusch verursachen kann. Ich komme ins Nachdenken. Jetzt empfinde ich dieses Geräusch als entspannend. Doch wenn ich darüber nachdenke, können Wellen auch ziemlich hoch werden. Tatsächlich so hoch, dass sie mir glatt die Brille vom Kopf reißen können.

Was, wenn diese Wellen all das symbolisieren, was mich innerlich und äußerlich überrollt? Stress, Ängste, Sorgen, Verletzungen, Enttäuschungen und Zweifel. Zweifel an Gott, an mir selber … Wir wissen, dass Wellen alles mit sich reißen können. Die Frage ist, ob ich mich von all dem Negativen mitreißen lasse?

Doch es gibt einen Halt. Wie ein Treibholz, das auf dem Wasser schwimmt und nicht untergeht. Jesus steht dir bei! Er weiß, wie es in dir aussieht. Er sieht dich! Und sei gewiss, wenn du doch untergehst, wird er da sein und dich herausholen, weil er dich liebt.

„Sofort streckte Jesus seine Hand aus.“
Matthäus 14,31a

Ich wünsche dir dieses Vertrauen in Gott. Und dass Gott dir begegnet und du wie David sagen kannst:

„Vom Himmel her griff seine Hand nach mir, sie fasste mich und zog mich aus der Flut.“
Psalm 18,17

Gottes Segen für dich.

Deine Ines